Seniorenpastoral AKTUELL

Noch vor Beginn des neuen pfarrlichen Arbeitsjahres trafen sich am 21. Augut 35 SeniorenRunden LeiterInnen zur ersten „Seniorenpastoral AKTUELL“.
Edith Habsburg-Lothringen begrüßte, als Vorsitzende der Seniorenpastroral der Diözese St. Pölten, die engagierten MitarbeiterInnen. Eine andere Vorsitzende, nämlich die der ARGE Seniorenpastoral und Leiterin der Seniorenpastoral der Erzdiözese Wien, Beatrix Auer, MEd, weitete uns dann ihrem Impulsreferat den Blick auf das Altern.
In welchen Rollen,  zu welchen Themen wir der älteren Generation begegnen und vor allem wo sie anzutreffen sind, beschäftige uns. Denn die klassische Seniorenrunde betrifft immer mehr erst die Menschen im Übergang zur  vierten Lebensphase. Dass 49% der heutigen KirchengängerInnen Menschen zwischen 62-80 sind und das pfarrliche Leben von dieser Generation getragen wird, wird uns bewusst.

„An die Ränder gehen“,  dazu ruft Papst Franziskus auf. In die Konsum- sprich Einkaufszentren, bei der Seniorenmessen „Bleib aktiv“ gehören wir ebenso hin, wie auf den Friedhof, wo gerade erst verwitwete Menschen in der Zeit ihrer Trauer anzutreffen und ansprechbar sind. – Außendienst: Also außerhalb der „geschützten“ Pfarrhofmauern. Kreativität ist auch hier gefragt! Was so alles dieses Jahr wieder gelungen, welche Aktivitäten weniger gut angenommen worden sind und was so in den Köpfen, der meist langgedienten, SeniorenbegleiterInnen umgeht, dafür war dann bis zum Mittagessen Zeit zum Austauschen.
Nach der köstlichen, kulinarischen Stärkung warteten die WorkshopleiterInnen  schon mit ihren Angeboten auf die wissbegierigen Seniorenrunden LeiterInnen. Zu den Themen: Gebet mit allen Sinnen mit Margit Burgstaller MEd, Bibliolog mit Elisabeth Habison, Biographiearbeit mit Gerlinde Falkensteiner und Gesundheit mit Dr. Andreas Reichstädter, bot der Nachmittag Zeit zum Besuch von zwei der vier Workshops. Mit einem spirituellen Abschluss und einem herzlichen Vergelt´s Gott samt Reisesegen von Edith Habsburg-Lothringen ging es bereichert, fröhlich und beschwingt zurück in die eigene Pfarre.

Dr. Andrea Moser