Seniorenpastoral
 
 

40 Jahre Seniorenrunde Gföhl

Zum planmäßigen Novembertermin, wie auch sonst immer am zweiten Dienstag, konnte die Seniorenrunde der Pfarre Gföhl vor mehr als 50 Gästen im hiesigen Pfarrheim und Begegnungszentrum bereits ihren 40jährigen ununterbrochenen Bestand feiern. Diese Runde wurde durch den freundlichen Besuch von Frau Edith Habsburg-Lothringen ausgezeichnet und von einer Flötengruppe der örtlichen Musikschule stimmungsvoll begleitet.

Im ersten Programmteil hörten die Besucherinnen und Besucher vom Initiator der Seniorenrunde von den ganz einfachen Anfängen ohne Küche und Geschirr, mit Fließwasser ausschließlich in den Toiletteanlagen. Aber auch damals schon beruhte die Runde auf dem Prinzip der Zweiteilung: Auf ein informatives oder aktivierendes Programm folgt bis heute eine gemütliche und einfache Agape, welche Mitglieder des Pfarrgemeinderates gekonnt organisieren. Hier können alle Kontakte untereinander pflegen und mit Mitgliedern des Pfarrleitungsteams plaudern, welche immer wieder die Runde besuchen. Im Juni steht immer ein Ausflug am Programm, bei dem man bekannte oder auch weniger bekannte Ziele in unserem
Bundesland ansteuert.
Die Organisation der einzelnen Runden hat inzwischen als sechste Leiterin Frau Rosi Winkler gekonnt inne. Auf den längst noch berufstätigen Begründer folgte 1984 Frau Mag.pharm. Antonia
Stiawa. Als damalige Jungpensionistin und Witwe legte sie ihre ganze Liebe und Energie in die Gestaltung der Zusammenkünfte. Sie lud die älteren Personen persönlich oder telefonisch zum Kommen ein, mobil Eingeschränkte wurden von ihr abgeholt und wenn nötig heimgebracht. Sie begann bereits im Sommer mit der Herstellung von kleinen Weihnachtsgeschenken
für alle, und es erlebte unter ihrer Ägide die Seniorenrunde klarer Weise ihren zahlenmäßigen Höchststand. Die Schwestern Aloisia und Rudolfine Prinz bauten ihre Runden auf Spontaneität
und ihren angeborenen Humor auf, bis Frau OSR Elisabeth Weber ihre Pläne wohl durchdacht, wie es einer ehemaligen Pädagogin eben entspricht, schon im Voraus über das gesamte Jahr vorlegen
konnte.
Möge die Runde in der bewährten und gewohnten Weise, aber immer mit neuen Inhalten und viel Engagement für die ältere Generation, weiterhin getragen aus dem christlichen Glauben, dem „goldenen Bestehen“ entgegen gehen.

OStR Mag. Herbert Stastny, Begründer der Runde